Sonntag, 30. Oktober 2016

Sonderausstellung "Sprache"

Im Deutschen Hygienemuseum Dresden

Bitte hier anklicken.




O Welch ein Übermaß des Unsagbaren!
Wieviele Worte nicht mehr zu uns passen!
Die Hinterlassenschaft von all den Jahren
Hat auch uns selbst als andere hinterlassen.

Johannes R. Becher





Bitte auch hier nachlesen.














Sonntag, 16. Oktober 2016

Literaturempfehlung

Endlich ´mal wieder ein Literatur-Nobelpreisträger, den ich auch schon gelesen (und gesungen) habe

Come gather ´round people
Wherever you roam
And admit that the waters
Around you have grown
And accept it that soon
You´ll be drenched to the bone
If your time to you
is worth savin´
Then you better start swimmin´
Or you´ll sink like a stone
For the times they are a-changin´.



Und hier für alle Fans zum Mitsingen und Mitspielen (G-Dur): Bitte anklicken

Nachtrag am 18.10.2016:

Jetzt wird darüber diskutiert, ob Bob Dylan (ein Pop-Musiker) den Literatur-Nobelpreis zu Recht bekommen hat; vgl. Faz: Falscher Preis für den Richtigen.  Einerseits hat er mit seinen Songtexten dazu beigetragen, der Rockmusik eine neue Dimension gegeben. (vgl. Rückseite). Aber andererseits hat er, insbesondere in den 60er und 70er Jahren, auch literarische Arbeiten ohne Musik veröffentlicht (S. 149). Es gibt noch andere Beispiele, dass Musiker zu Lyriker wurden wie z.B. Paul Mc Cartney: Blackbird singing. Gedichte und Songs 1965 -1999. Und umgekehrt: Schriftsteller haben Songtexte geliefert, die vielen Menschen möglicherweise bekannter sind, als die Romane, aus denen sie stammen (vgl. Brecht: Dreigroschenroman).

Montag, 12. September 2016

Als MdB im Flüchtlingslager - Vortrag A. Hahn am Mittwoch

Foto: Andrè Hahn (MdB)

"24 Stunden Jordanien - ein Besuch im größten Flüchtlingslager der Welt"

Fotopräsentation und Diskussion zur aktuellen Flüchtlingspolitik mit MdB André Hahn

  1. Wann:  Mittwoch, 14. September (Übermorgen!) 18:30 Uhr
  2. Wo: Haus für Viele(s), Dresdner Straße 13, 01662 Meißen
(Getränke werden verfügbar sein.)

Mittwoch, 29. Juni 2016

Wie ein "Mönchlein" eine Religion in Gang brachte

www.amazon.de/
Evangelisch-für-Dummies-Marco-Kranjc/
dp/3527709258
Literaturempfehlung für das bevorstehende Luther-Jahr

Im Jahr 1517 schlug er seine 95 Thesen an das Portal der Kirche in Wittenberg. Dieser anfängliche, vielleicht sogar naiv gedachte Vorschlag zur öffentlichen Disputation weitete sich Stück für Stück zu einer Bewegung aus: der Reformation der bestehenden Papst-Kirche. Der Bann von 1521 erklärte ihn zum gefährlichen Feind: "Erhebe Dich, Herr, ein wildes Schwein will Deinen Weinberg verwüsten!", so begann die päpstliche Bulle.

Das Buch "Evangelisch für Dummies" von Marco Kranjc liest sich wahrlich wie ein Krimi und wie ein gutes Lehrbuch zugleich. Es regt gerade heute zur Diskussion von Themen an wie
- Glaube, Recht und Ordnung in der Gesellschaft,
- Freiheit und Gewissen oder
- Demokratie versus Gewalt.

Die Methodik der weit verbreiteten Buchreihe "Für Dummies" hilft mir als Nicht-Theologen, die komplexe Problematik gut zu verstehen. Und keine Angst: Ich bin nicht zur Kirche übergelaufen. Ich bleibe Atheist. Aber ich begreife jetzt manches viel besser. Toleranz und Kooperation können nur wechselseitig funktionieren.

Die aktuellen Bezüge schauen aus beinahe jeder Seite. Dabei bin ich noch nicht einmal in der Mitte der etwa 300 Seiten. Ich schwarte und mache mir viele Notizen. Als nächstes Buch liegt bereits von Birgit Stolte "Martin Luthers Rhetorik des Herzens" auf meinem Tisch.

G. Dietmar Rode

Vielleicht auch einmal hier schlau machen: www.fuer-dummies.de

Montag, 6. Juni 2016

EMIL STEINBERGER - noch einmal!

EMIL STEINBERGER - noch einmal!

Sonntag 18.9.2016
18:00
Theater Meissen
01662 Meißen, Theaterplatz 15


Kartenverkauf hier.

Emil Steinberger hat seinen Auftritt in Meißen bereits im Oktober 2015 angekündigt.
Unter Reaktionen auf den ARD-Beitrag "Dunkles Deutschland"
heisst es:



Dienstag, 31. Mai 2016

"In keiner anderen Partei ist der Widerspruch zwischen Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung so groß."

Man kann natürlich auch jubeln und gratulieren.

Kritische Betrachtungsweisen hingegen tun weh.

Für alle, die Schmerz ertragen können:

DIE LINKE ist von einer Janusköpfigkeit geprägt, die im deutschen Parteiensystem einmalig ist. In keiner anderen Partei ist der Widerspruch zwischen Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung so groß. In keiner anderen Partei treffen so fundamental unterschiedliche politische Kulturen aufeinander. In keiner anderen Partei gibt es so fundamentale Unterschiede zwischen der Stellung der Landesparteien in den Bundesländern. In keiner anderen Partei ist der Konflikt zwischen politischer Tradition und modernem Anspruch so tiefgreifend. 2011 in Göttingen drohten diese Widersprüche, diese Zwiespältigkeit die Partei auseinanderzureißen. In Magdeburg 2016 ist zwar nicht die Existenz der Partei bedroht, dennoch befindet sich die Partei in einer existentiellen Krise, die natürlich auch Resultat der politischen Großwetterlandschaft, aber eben auch hausgemacht sind. Diese Widersprüche sind ein natürlicher Teil der LINKEN, die man – ob man will oder nicht – nicht auflösen kann. Daher ist entscheidenden, ja geradezu überlebenswichtig, wie man mit diesen Widersprüchen umgeht. Hier gibt es prinzipiell drei Möglichkeiten: Entweder man lässt die Widersprüche die Partei zerstören oder man versucht die Widersprüche so gut es geht fruchtbar zu machen und auf Basis der (sehr großen) Gemeinsamkeiten zu agieren. Die dritte Möglichkeit ist diejenige, die seit mehreren Jahren in der Partei praktiziert wird: Widersprüche werden unter dem Schleier einer innerparteilichen Postdemokratie begraben und Debatten werden durch eine Vorstandsshow „ersetzt“, die im Wesentlichen aus dem Wiederaufkochen von Folklore, Floskeln, Scheindebatten innerparteilichen „Evergreens“ besteht: „Wir sind die einzigen, die…“, „Keine andere Partei ist…“, „Wir sind die Partei der…“.
 Hier den ganzen Text (kritisch!) lesen:
Linkes Pankow